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Zweite Jahrzehnt!


"Die Geister`, die ich rief..."begleiteten zum 11. Fasching durch das gesamte Programm. Viele Geister,Hexen sowie Frankensteins Monster und Dracula brachten das Publikum zum Gruseln. "In Stollberg sind die Geister los" war der Beginn des 2. Jahrzehnts unserer Garnevals-Vereingung.
Nun war es an der Zeit, etwas zu lernen. Dies ging natürlich am besten 1989 bei "Carneval macht Schule oder umgekehrt?"


Dabei konnten alle, Mitwirkenden und Gäste, in den verschiedensten Schulen viel lernen. Dabei waren Märchenschule, Klosterschule, Musikschule und Fahrschule,in denen viele bekannte Figuren, wie Max und Moritz, Witwe Bolte, Karl Stülpner oder der Kunz Anthon und die Barth Frieda den Unterricht mit gestalteten.
Zum 13. Faschingsvergnügen gab es zum Auftakt einige Probleme - am Freitag vor der Veranstaltung fiel die Mauer. Viele nutzten die Gelegenheit und reisten erstmals gen Westen, vor allem, weil doch jeder 100 Westmark bekam! So blieben allerorts die Säle halb leer. Dies war auch Grund genug, das anstehende Programm zu aktualisieren. Bei "CVS - Ihr Programm" saßen damals alle Besucher in der ersten Reihe. So wurde die Werbung aufs Korn genommen, die Machenschaften unserer ehemaligen Staatsführung in Wandlitz aufgedeckt und der "Sandmann für Erwachsene" brachte durch "Miss Erotik etwas Farbe ins Bild.
1991 war unser letztes Jahr im "Bürgergarten". Die äußeren Bedingungen ließen uns keine andere Wahl. "Zurück in die Zukunft" war unser Motto. Eine alte Wahrsagerin trieb dabei unseren Präsidenten durch die Geschichte - von der Urzeit über das Osmanische Reich, durch das alte Preußen zurück in die heutige Zeit. Till ging in die Bütt, lustige Pinguine tanzten und Mode im Wandel der Zeit begeisterte das Publikum.
Der nächste Geburtstag stand an, der 15. "Die Welt kommt gratulieren"

- erstmals in der Turnhalle Mitteldorf. Zur Gratulation kamen eine Vielzahl von Prominenten: die EAV und Johann Strauß, die Queen brachte die Beatles und eine Schottenkapelle mit, Al Capone kam aus den USA, aus Rußland kamen Kosaken und Matrjoschkas sowie die kleinen Schwäne, und aus dem Orient kommend zeigten Haremsdamen ihr Können. Vater Abraham kam mit seinen Schlümpfen und der Stadtschreiber erzählte aus der Besiedlungsgeschichte unserer Stadt. Eine Emanze klagte uns ihr Leid und aus der Welt des Karnevals kamen zur zusätzlichen Festsitzung befreundete Carnevalsclub`s aus Bärenstein, Burkhardtsdorf, Elterlein, Oberwiesenthal, Thalheim, Mannigswalde, Mittweida, Oelsnitz, Oberoelsnitz, Hohenstein-Ernstthal und Schneeberg, welche bereits den Festumzug mitgestalteten.
Im dritten Jahr nach der Wende hatte sich in unserer Stadt noch nicht allzuviel getan, besonders im Bereich der Kultur. Aus diesem Grund hieß es zum 16. Fasching: "In Stollberg geht es rauf und runter - die CVS macht`s Leben bunter".

Mit der Stadtbuslinie 4 ging es auf eine Rundfahrt durch Stollberg. Die Gesundheitsreform wurde von allen Seiten beleuchtet, der "Bauarbeiter-Rep" kam beim Publikum sehr gut an und als Gast schiffte sich Heim Blöd ein. Eberhard Cohrs wollte "König von Sachsen" sein und Tennis-Profi "Bum-Bum Boris" zeigte sein Können.
Wer kennt nicht dieses schöne Lied "Mit 17 hat man noch Träume"?

Unter diesem Motto stand unser Fasching im 17. Jahr. Dabei diskutierte man in einer "Stadtratssitzung" über Geld, die Zillertaler tanzten, ein Ballonfahrer erzählte seine Erlebnisse und bei der "Jugendliebe" und "Lolipop" war riesige Stimmung.
Hier platzten dann aber auch einige Träume - in Gestalt der Turnhalle Mitteldorf, die uns kurzfristig kündigte. Es blieben uns jedoch Auftritte in Oberdorf, Niederdorf, Arnsfeld und Hohenstein-Ernsttahl.
Nach langer Suche hatten wir im 18. Jahr ein neues Zuhause gefunden: Im Gasthof Gablenz führen wir seit diesem Jahr unsere Veranstaltungen durch: "Im Stadtwald sind nicht nur die Räuber los" hieß es dann zur Premiere. Dabei wurden unsere Politprominenz aufs Korn genommen., welche auf der Suche nach dem Bernsteinzimmer war. Allerhand Räuber und Hexen waren vertreten, einen CVS-Kanal gab es, einen Dialog zwischen Mutter und Tochter "Hexe", das Kinderballett und das "Hexenballett" konnten das Publikum begeistern.
Ein ganz anderes Thema wurde zum 19. aufgegriffen. Dabei hieß es "CVS - wir drehen einen Film",

und wir griffen tief in die Klamottenkiste. Eine Hilfe dabei war die "Rumpelkammer". In völlig neuen Kostümen überzeugte unsere Funkengarde. Aktuelles kam auf "Kanal Stollperberg". Mälzig und Ziesche erzählten Schwänke, eine Zuckerpuppe, Hans Albers und die Prinzen waren als Gäste da. Die Kindertanzgruppe und das Männerballett ließen die Puppen tanzen. Bei einem phantastischen Publikum war dies die beste Vorbereitung für unser 20jähriges Jubiläum im Februar 1997, wenn es dann heißt: 20 Jahre CVS - Jahrmarkt der guten Laune".

Kleine Nachbetrachtung
Am Aschermittwoch ist bekanntlich alles vorbei. Vergessen sind dann auch die Anstrengungen der letzten Tage und Wochen fröhlichen Treibens. Für die Mitglieder der Carnevalsvereinigung Stollberg e.V. war gerade die letzte Saison besonders anstrengend. Fröhlich und locker kann es nur dann zugehen, wenn vorher viel Arbeit investiert wird. Zwanzig Jahre Fasching in Stollberg das ist schon etwas. Wenn dann noch ein Festumzug (der dritte dieser Art) stattfindet, dann ist das sogar etwas besonderes. Diejenigen, die den Umzug sahen, haben ihr Kommen sicher nicht bereut. Sie sollten den Sponsoren, den vielen Teilnehmern und Helfern aus Schulen und Vereinen der Stadt, den Karnevalsvereinen der Region Chemnitz danken, denn ohne diese großartige Unterstützung ist ein solches Vorhaben nicht realisierbar. Am späten Nachmittag fand in den Räumen des Vereins Lebenshilfe e.V. eine gemeinsame Veranstaltung mit allen Karnevalsvereinen statt. Bei der insgesamt positiven Resonanz sollte eine Neuauflage in fünf Jahren möglich sein. Angenehm überrascht waren wir auch, dass viele der Einladung zur Festsitzung in den Gasthof Gablenz gefolgt sind. Diese Veranstaltung war unser kleines Dankeschön an alle Sponsoren und ehemaligen Mitglieder. Ehrengäste der Veranstaltung waren u.a.: Herr Müller, Dezernatsleiter Kultur des Landratsamtes Stollberg, als Vertreter des Schirmherrn Herrn Hertwig, Herr Franzl, Ehrenpräsident des Verbandes Sächsischer Carneval und der Bundestagsabgeordnete Herr Engelmann, der es sich nicht nehmen ließ selbst in die Bütt zu steigen. 
Nach diesen offiziellen Feierlichkeiten zum 20jährigen Bestehen der CVS folgten der Narrenalltag, d.h. Veranstaltungen u. a. in Gablenz, Teilnahme an Faschingsfeiern im Altersheim "Horst Bitterlich", im Verein Lebenshilfe e.V., in den Schulen...

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